Neue Inkontinenz Therapie

Neue Inkontinenz Therapie verschafft Lebensqualität !
Karbonpolster, TVT und Blasenschwäche Schrittmacher heißen de neuen Therapie Helfer. Mediziner haben neuartige Behandlungsmethoden gegen Harninkontinenz entdeckt. In den vergangenen Jahren sind neue Medikamente mit geringen Nebenwirkungen und neue Operationsmethoden mit dem Einsatz von Blasenschrittmachern, Kunststoffbändern und Karbonpolstern entwickelt worden. Äußerliche Inkontinenz Hilfsmittel sind häufig Einlagen und Windeln für Erwachsene. Bei 70 bis 80 Prozent sei Harninkontinenz inzwischen sogar ein Einweisungsgrund in ein Seniorenheim. In schweren Inkontinenz Fällen ist nach Ansicht der Urologen nicht nur eine Schließmuskelschwäche am Blasengang Auslöser für unkontrollierten Urinverlust. Ursache kann auch eine allgemeine Schwäche der Organe am Beckenboden sein. Während in früheren Jahren nur die Blase an den richtigen Ort gehoben wurde, mit Folgen für die übrigen Organe, werde heute der gesamte Beckenboden operativ rekonstruiert. Bei schwacher Blasenmuskulatur können inzwischen auch Kunststoffe zur Unterstützung eingesetzt werden. Ein Kunststoffband ersetzt das früher verwendete körpereigene Gewebe. Bei einer ganz neuen Methode aus den USA, die erstmals in Europa an verschiedenen Kliniken erfolgreich getestet wurde, werde dagegen mit untergespritztem Karbonat der Schließmuskel aufgepolstert. Bei Inkontinenz formen, die auf einer gestörten Nervenfunktion basieren, kann neuerdings ein Blasenschwäche Schrittmacher eingesetzt werden. Ähnlich wie ein Herzschrittmacher reguliere der eingepflanzte Blasenschwäche Schrittmacher die Stimulation und mildere den Harndrang. acht von zehn Erwachsenen, die an Dranginkontinenz leiden, kann durch Medikamente geholfen werden. Dem Bericht zufolge ist die so genannte Stressinkontinenz – also die Beckenboden- und Blasenschwäche nach einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren – eine häufig vorkommende Erkrankung: Fast jede siebente Frau im Alter zwischen 18 und 70 Jahren leide gelegentlich oder oft daran. Die Dunkelziffer werde von Experten sogar als doppelt so hoch eingeschätzt, weil viele Frauen das Leiden als unvermeidliche Begleiterscheinung von Schwangerschaft und Alter einschätzten. Eine neue Operationsmethode kann helfen, da oft herkömmliche Verfahren wie etwa Beckenbodengymnastik keine Besserung gebracht haben. Bei diesem Eingiff mit dem Namen Tension-free Vaginal Tape kurz TVT wird während einer 30-minütigen Operation bei örtlicher Betäubung ein Band eingebracht, das wie ein Art Prellbock wirkt, die Harnröhre bei Belastungen wie Husten oder Niesen am Absinken hindert und sie dadurch abdichtet.

Inkontinenzbedarf bei Frauen höher

Inkontinenzbedarf bei Frauen höher. Deutlich mehr Frauen als Männer leiden an Inkontinenz. Während rund 2,8 Millionen Frauen inkontinent sind, ist es nur bei etwa 430 000 Männern in Deutschland der Fall. Dies ergeben neueste Studien verschiedener Institute. Frauen über 65 Jahren seien dabei besonders häufig betroffen. Trotz der eingeschränkten Lebensqualität gehen viele Frauen jedoch erst spät zum Arzt. Alles unterhalb der Gürtellinie ist noch immer Tabuthema für viele Erwachsene Frauen und Männer. Inkontinenz bei Frauen wird häufig durch Schwangerschaften und die damit verbundene Schwächung des Beckenbodens verursacht. Man unterscheidet zwei Formen der Inkontinenz: Bei der Belastungs-Inkontinenz verlieren die Patientinnen Urin, sobald sich der Druck im Bauchraum erhöht, beispielsweise beim Lachen, Niesen oder Husten. In diesen Fällen sei der Schließmuskel defekt. Bei der Drang-Inkontinenz hingegen spannt sich die Muskulatur der gesamten Blase unwillkürlich regelmäßig an. Dadurch erhöht sich der Druck in der Blase und der Urin wird herausgedrückt. Viele Frauen versuchen, mit diesem Problem zu leben. Sie kennen jede öffentliche Toilette in der Stadt und trinken wenig, wenn sie unterwegs sind, was wiederum das Risiko eines Harnweginfektes steigert. Problematisch sei allerdings auch das Verhalten einiger Urologen: Einige Ärzte erkennen das Leiden nicht und schicken die Frauen leider wieder nach Hause. Dabei könne den Betroffenen meist gut geholfen werden. Bei einer Belastungs-Inkontinenz kann in einer Operation ein Kunststoffband wie eine Hängematte unter die Blase gesetzt und der Schließmuskel so gestärkt werden. Eine Drang-Inkontinenz wird dagegen oft mit Medikamenten behandelt. Das Ergebnis: Bis zu 90 Prozent der Patientinnen sind anschließend beschwerdefrei.