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Hilfsmittel für Hörgeschädigte - Hörhilfe bei Hörgeschädigten Senioren

Hörgeschädigte Senioren

Hörgeschädigte Menschen, meist Senioren, haben eine fehlende oder stark eingeschränkte Fähigkeit des Hörens. Hörgeschädigt ist eine schwere Behinderung was die richtige Auswahl verschiedener Hörhilfe als Hilfsmittel braucht. Eine Hörschädigung bei Senioren liegt vor wenn entweder nichts oder akustische Reize nur noch mit einer Hörhilfe wie z.B. einem Hörgerät oder einem Cochlea Implantat wahrgenommen werden können.

Hilfsmittel Hörgeschädigt

Ein Hilfsmittel für hörgeschädigte oder schwerhörige Senioren oder betroffene ist ein Objekt, das zum Hören benutzt wird, um den Alltag besser zu meistern als es ohne diese Hilfsmittel möglich wäre. Hilfsmittel für hörgeschädigte oder schwerhörige  werden von Senioren oder Behinderten mit Einschränkungen beim Hören verwendet.

Hörhilfe für Senioren oder Schwerhörige

Für das alltägliche Leben von Hörgeschädigten gibt es viele verschiedene Hörhilfen speziell für Schwerhörige Menschen. Das fängt bei der einfachen Hörhilfe fürs Telefon oder Fernsehen an und geht über den Hörverstärker, bis hin zur digitalen Hörhilfe, die das einfache Hören im normalen Alltag erleichtert. Senioren weisen häufigeres Leiden unter Krankheiten, wie Alterskrankheiten und sind sehr anfällig für Schwerhörigkeit. Viele Senioren haben die Erhaltung des Hörens als Merkmal Ihrer Eigenständigkeit. Deshalb sind ab einer bestimmten Schwerhörigkeit die Senioren Hörhilfen unumgänglich. Das Maximum für Hörschädigte Menschen ist die Taubheit. Bei vielen Betroffenen sind unterschiedliche organische Störungen der Grund für schlechtes Hören.

Nachfolgend Beispiele von Hilfsmitteln und Hörhilfen für Hörgeschädigte Senioren.


Beispiele für Hörhilfen und Hilfsmittel für Hörgeschädigte


Hörgerät Hilfsmittel Anwendung Hörhilfen Vorteile Hörhilfen Nachteile
Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO)

alle Schwerhörigen am häufigsten verordnet, da sehr praktisch für Hörgeschädigte
  • Probeanpassung möglich, Vergleiche möglich
  • gute Bedienbarkeit (auch für Senioren und Kinder)
  • ausreichende Größe für starke Batterien, Bedienelemente und Bauteile
  • Einsatz eines Richtmikrofons möglich
  • durch Schlauch und Ohrpassstück Klangeinbußen
  • äusserlich sichtbar
  • akustische Effekte der Ohrmuschel werden nicht genutzt
  • Im-Ohr-Gerät  leicht- bis mittelgradige, aber auch hochgradige Hörgeschädigte Personen (ab 14. Lebensjahr)
  • gute akustische Übertragungseigenschaften, da Verzerrung durch Schlauch und Ohrpassstück entfallen
  • akustische Effekte der Ohrmuschel werden genutzt (Richtungsgehör, selektives Gehör)
  • großer Tragekomfort für Hörgeschädigte
  • nur wenig bis gar nicht sichtbar
  • schlechtere Eignung für Hörsituationen
  • hohe Rückkopplungsgefahr
  • wenig Platz für Batterien (häufiger Wechsel)
  • Reparaturanfälligkeit (Ohrenschmalz)
  • schwieriges Hangling (besonders für Senioren)
  • oft Einzelanfertigung (hoher Preis)
  • vergleichenede Anpassung oft nicht möglich
  • Taschengerät für Hörgeschädigte

    selten, nur noch bei sehr großem Verstärkungsbedarf oder bei Ohrmuscheldefekten
  • höchster Wirkungsgrad
  • wenig Rückkopplungen
  • große Bedienelenente
  • große Batterien
  • pseudo-stereophones Hören (meist mono), da Mikrofon nicht am Ohr
  • Reibegeräusche
  • Kabelverbindung
  • Größe und Gewicht hoch

    andere Hörhilfen und Hörgeräte

    Knochenleitungs Hörgeräte / Hörbrille für Hörgeschädigte
  • Schallleitungsschwerhörigkeit oder durch Luftleitungshörgeräte nicht versorgbare Schwerhörigkeit (z.B. "laufendes Ohr"),
  • Hörbrille bei sehr starker Seitendifferenz ggf. als CROS-Versorgung speziell für Senioren
  • auch bei chronischen Entzündungen mit Ohrfluß anwendbar
  • bei Mittelohrmissbildung oder nicht vorhandenem Gehörgang
  • schlechte Schallübertragung, ggf. schlechte Verstärkung
  • Druckstellen, Kopfschmerzen
  • Knochenverankerte Hörgeräte und Hörhilfen

    Schallleitungsschwerhörigkeit, kombinierte Schwerhörigkeit, bei chronischen Ohrentzündungen
  • bessere Schallübertragung im Vergleich zum konventionellen Knochenleitungsgerät
  • guter Tragekomfort
  • keine Druckstellen
  • Op-Risiko
  • Infektionen im Bereich der Schraube
  • Verletzungsgefahr, Herausbrechen der Schraube (kinder), bei Sturz oder Schlag
  • Teilimplantiertes Hörgeräte für Hörgeschädigte

    reine Innenohrschwerhörigkeit (bei vollständig intakter Schallleitung) bei unzureichendem Ergebnis durch optimal angepasste konventionelle Luftleitungshörgeräte
  • kein Verschluss des Gehörganges
  • ohne Druckempfindung
  • keine akustische Rückkopplung
  • Audioprozessor nur locker durch Magnet befestigt
  • Op-Risiko
  • Bei Defekt der Übertragungselemente operativer Austausch notwendig
  • zunächst nur einseitige Versorgung
  • keine Langzeiterfahrung
  • Vollimplantierte Hörhilfen

    mittel- und hochgradige Innenohrschwerhörigkeit (bei vollständig intakter Schallleitung)
  • kein Verschluss des Gehörganges
  • keine Druckempfindungen durch Ohrpassstück
  • von aussen nicht sichtbar
  • Op-Risiko
  • Reparatur (Akku) durch operativen Eingriff
  • Aufladen des Akkus durch nächtliches Anlegen einer einer Induktionsspule
  • Cochlear Implant (CI)

    an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit trotz konventioneller Hörgeräte;
    bei innenohrbedingter Gehörlosigkeit mit intaktem Hörnerv
  • Sprachentwicklung bei gehörlosen Kindern bei entsprechender Reha möglich
  • Hörhilfenversorgung von ertaubten Menschen
  • Op-Risiko
  • konsequente längere Rehabilisation für Hörerfolg notwendig (Hören muß neu erlernt werden)
  • ein mögliches Restgehör kann durch die Operation verloren gehen
  • Hirnstamm-Implantat für Hörgeschädigte

    bei (sehr seltener) neuronal bedingter Gehörlosigkeit
    (bei Patienten mit Neurofibromatose Typ 2)
  • Hörhilfe Versorgung von ertaubten Menschen und Senioren
  • erhebliches Op-Risiko
  • mögliche Mitreizung anderer Hirnnerven durch die Elektrode
  • Verrutschen der Elektrode möglich


  • Noch mehr Senioren Hilfsmittel oder
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